Flusswasserwärmepotenzial

Wie funktioniert eine Flusswasserwärmepumpe?

Eine Flusswasserwärmepumpe nutzt die im Flusswasser gespeicherte Wärme zur Beheizung von Gebäuden. Zunächst wird Wasser aus dem Fluss entnommen, das seine Wärme an ein Kältemittel abgibt, welches daraufhin verdampft. Das gasförmige Kältemittel wird dann durch einen Kompressor verdichtet, wodurch Druck und Temperatur steigen. Anschließend gibt das heiße Kältemittel seine Wärme an das Heizsystem ab und kondensiert. Schließlich wird das Kältemittel wieder verflüssigt, und der Kreislauf beginnt von vorn. Diese Technologie ist effizient und nutzt erneuerbare Energiequellen.

Die Schwentine als Wärmequelle?

Als potenzielle Wärmequelle für eine Flusswasserwärmepumpe könnte die Schwentine genutzt werden, die am äußersten Rand im Norden den Großen Eutiner See streift.
Bei der Abschätzung des Potenzials gibt es einige Punkte zu beachten. In der unmittelbaren Nähe der Schwentine liegen keine Durchflussmessungen vor. Der mittlere Durchfluss in Plön beträgt 1,6 m³/s, und es wird angenommen, dass die Schwentine in Eutin nur die Hälfte dieser Wassermenge führt, da sie auf ihrem Weg nach Plön zahlreiche Seen durchquert und einige Nebenflüsse aufnimmt.
Die Temperaturdaten basieren auf Messungen aus einem Referenzprojekt. Aus einem vergleichbaren Projekt der B E T wurde in erster Näherung ein Potenzial zum Aufbau einer Wärmepumpe mit einer Wärmeleistung von 2,5 MW abgeleitet.

Im Norden des Gebietes Hochkamp könnte die Schwentine als Wärmequelle einer Wärmepumpe
genutzt werden

Daher wird die ursprünglich im groben Erzeugungskonzept geplante Seewärmenutzung durch die Nutzung von Flusswärme substituiert.

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