Treibhausgasbilanz

Ableitung der derzeitigen Treibhausgasbilanz für den Wärmesektor

Der Endenergieverbrauch wird basierend auf den Nutzungsgraden der jeweiligen Technologien aus dem Wärmebedarf berechnet. Mithilfe von Emissionsfaktoren nach BISKO wird anschließend die Treibhausgasbilanz ermittelt. Insgesamt fallen 50,8 kt CO2-Äquivalente an Emissionen an, von denen 72 % durch die Nutzung von Erdgas verursacht werden. Die zweit- und drittgrößten Emissionsquellen sind Heizöl und die Wärmeerzeugung für die Wärmenetze. Die Deckung des heutigen Wärmebedarfs von160 GWh verursacht 50,8 kt CO2äq.

Ableitung der Treibhausgasbilanz für den Wärmesektor im Status quo nach
Energieträgern

Die heutigen Treibhausgasemissionen im Wärmesektor

Die im Wärmeatlas ermittelten Wärmebedarfe der Gebäude im Stadtgebiet können den Sektoren Haushalte, Gewerbe, Industrie und Kommune zugeordnet werden. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hat der Haushaltssektor, der 33 kt CO2-Äquivalente verursacht. Auch der gewerbliche Sektor trägt mit 16,7 kt CO2-Äquivalente erheblich zu den Emissionen bei. Die Kommune hat hingegen einen vergleichsweise geringen Wärmebedarf und verursacht mit 1 kt CO2-Äquivalente nur einen kleinen Anteil an den Gesamtemissionen. Da es in Eutin keine Industrie gibt, sind die Emissionen dieses Sektors gleich Null. Den Großteil der Treibhausgasemissionen des Wärmesektors entfallen auf den Sektor Haushalte gefolgt vom Gewerbesektor.

Ableitung der Treibhausgasbilanz für den Wärmesektor im Status quo nach
Sektoren

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